Im Sommer ist bei uns Zeit für einen Kindergeburtstag. Also, theoretisch, denn rein praktisch ist es in den letzten Jahren fast immer gescheitert oder hat nur in kleiner Familienrunde stattgefunden #alleimurlaub. Dieses Jahr sollte alles anders werden! Endlich eine richtige Party! Diesmal kommen alle Kita-Freunde! (naja, die wichtigsten zumindest 😉 wir wollen ja nicht übertreiben)

Ich liebe ja Mottoparties. Perfekte Gelegenheit also, ein Thema so richtig auszuleben #hatdieletztenjahrejaniegeklappt Wir haben uns für eine Monsterparty entschieden – da gibt es einfach so viele Möglichkeiten, das Thema in allen Varianten unterzubringen. Schon die Einladungen waren monstermäßig – mit Wackelaugen #wichtigstesaccessoire und Monsterzähnchen.

So richtig viele Erfahrungen mit Kindergeburtstagen hatten wir also noch nicht, aber bei den bisherigen Kindergeburtstagsbesuchen endete die Party meist ja doch im Kinderzimmer, egal wie die Vorbereitungen waren. Hier nicht! Hier wird der Plan abgearbeitet! Und deshalb gab’s auch für jeden Gast einen „Monsterpass“. Die Stechuhr des Kindergeburtstags quasi. Bisschen Anreiz soll ja schon sein, die elendig lange vorher vorbereiteten Spielstationen ja auch mitzumachen, und mich nicht alleine mit meinem Kram sitzen zu lassen 😉 Und wenn alles brav absolviert und ein entsprechendes Häkchen gesammelt war, lockte auch noch eine kleine Monster-Mitgebseltüte zur Belohnung.

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Damit es schön symmetrisch auf dem Paß aussah, musste es eine gerade Anzahl von Aufgaben sein. Sechs sind es am Ende geworden, und nein, kein Kind war überfordert. Im Gegenteil – dreiviertel der Aufgaben waren irgendwie innerhalb von anderthalb Stunden erledigt. Puh, und so viel Restnachmittag noch! Es ging aber auch ganz leicht los mit „Monster im Zauberglas“: kleine Sorgenpüppchen, die ich am Deckel eines kleinen Glases festgeklebt habe, dann streuten die Kinder verschieden farbigen Glitter ins Glas, Wasser drauf, zudrehen und fertig. Sportlich wurde es beim Dosenwerfen und Strumpfhosenbowling. Aber das Beste waren die Riesenseifenblasen. Aus den vorbereiteten silbernen Ästen und Faden haben wir gemeinsam die Konstruktion geknüpft, und dann konnten die Kids alles in die Lauge tauchen (perfekt funktioniert hat diese Variante, alternativ klang auch dieses Rezept gut) und schon flogen Monsterseifenblasen über den Hof. Doof nur, dass sich die Fäden nach einer Weile verfitzt hatten – beim nächsten Mal probieren wir das mit Draht aus!

Und sonst so? Gab es noch eine kleine Fotoaktion als Erinnerung mit Kreidemotiven auf dem Boden und wir haben tatsächlich noch was gebastelt. Aus Wäscheklammern und Moosgummi (und vergesst ja nicht die Wackelaugen!!) wurden kleine Schnapp-schnapp-Monster. Zu mehr als einem für jeden haben allerdings die Nerven nicht gereicht (Schere! Kleber! Alle durcheinander!) … Und der Rest der Zeit? Futtern, Kinderzimmer zerlegen, und alle Spiele noch einmal von vorne durch exerzieren. Es war tatsächlich Spaß für alle und die Zeit verging wie im Flug.

Oh, und Monster müssen natürlich auch angemessen gefüttert werden. Neben dem obligatorischen Geburtstagskuchen und Monster-Muffins (mit grünem Zuckerguß und Zuckeraugen) haben wir ganz tief in der Chefkochkiste gekramt. Nicht. Denn ehrlich: Mit ein paar Pommes und Hähnchen-Nuggets sind Kinder mehr als glücklich. Ein bisschen was für’s (Monster-)Auge gab es aber trotzdem.

Unser Fazit: Kindergeburtstag können wir also doch. Jetzt sammle ich schon Ideen für die nächsten Jahre. Jemand ein tolles Motto, das wir unbedingt probieren sollten?

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